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Konzepte und Lösungen für das Enterprise 2.0

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Setzen Sie bereits ein professionelles Ticketsystem ein, um Supportanfragen in Ihrem Unternehmen an den IT-Support zu unterstützen? Meist nutzen Anwender E-Mail oder das Telefon, um Störfälle zu melden oder Unterstützung anzufordern. Wenn derartige Anfragen ein bestimmtes Volumen überschreiten, wird es schnell unübersichtlich, insbesondere wenn gleichzeitig mehrere Mitarbeiter der IT-Abteilung mit der Bearbeitung von Supportanfragen beschäftigt sein können. Wenn darüber hinaus eine mehrstufige Bearbeitung von Supportanfragen für First-Level/Second-Level und ggf. Third-Level erforderlich ist, ist ein unterstützendes IT-System unabdingbar.

Vergleich professioneller und Open-Source-Ticketsysteme
Größere Organisationen setzen professionelle Ticket- oder Help-Desk-Systeme ein, die gelegentlich auch als “Issue-Tracking-Systeme” bezeichnet werden. In Wikipedia sind bereits über 40 unterschiedliche Help-Desk-Systeme aufgeführt, sowohl von kommerziellen als auch von Open-Source-Herstellern. In dieser Liste nicht enthalten ist Microsoft SharePoint, das jedoch als Baukastensystem sehr einfach genutzt werden kann, um ein für die meisten Zwecke vollkommen ausreichendes Ticketsystem einzuführen. Oftmals ist dies einfacher umsetzbar als der Erwerb und die Anpassung einer kommerziellen Software oder die Entwicklung des nötigen Know-hows, um eine Open-Source-Lösung wie z.B. OTRS (http://www.otrs.org/) einzuführen.

Microsoft SharePoint hat das Ticketsystem praktisch eingebaut

Mit Microsoft SharePoint sind Sie in der Lage, einfach und schnell ein Ticketsystem umzusetzen, und das ganz ohne zusätzliche Lizenzkosten, sofern Sie bereits mit einer Windows Server-Umgebung arbeiten. Mit dieser Umgebung haben Sie nämlich die Windows SharePoint Services bzw. in SharePoint 2010 die SharePount Foundation, die für die Umsetzung eines Ticketsystems vollkommen ausreichend sind, bereits mitlizenziert. weiter lesen

Schon bisher konnte SharePoint ohne Lizenzkosten (mit den Windows SharePoint Services) betrieben werden. Für die neue SharePoint Foundation 2010 gilt dies ebenfalls, aber es gibt Einiges zu beachten. Mit etwas Verständnis können Sie sogar sehr skalierbare SharePoint-Lösungen mit der SharePoint Foundation lizenzkostenfrei umsetzen!

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[Update] Die ursprüngliche Unterstützung von Windows Server 2003 – 64-Bit für SharePoint 2010 / SharePoint Foundation gibt es nicht mehr, d.h. Windows Server 2008 – 64-Bit ist zwingende Voraussetzung. Mehr dazu im Artikel

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Wir haben unseren informativen Artikel zur Nutzung von SharePoint 2010 ohne zusätzliche Lizenzkosten jetzt auch als PDF-Fachartikel zum Download zur Verfügung gestellt. Sie finden in in unserem Bereich  Fachartikel und Downloads.

Hier auch der direkte Link: SharePoint Foundation – Lizenzbestimmungen und Skalierbarkeit

- oder – wie erkläre ich SharePoint jemanden, der noch nie etwas davon gehört hat. Eine gute erste Einführung für Nicht-Techniker:

Bei größeren Rollouts von SharePoint sollten zunächst rein aus organisatorischer Sicht die Anforderungen mit den nutzenden Abteilungen erfasst und strukturiert werden. Hierfür eigenen sich (ggf. extern moderierte) Interviews oder interne Workshops Erst damit sollte ein Rollout für den Echtbetrieb geplant werden. Einen guten Einstieg, wenn auch etwas überfrachtet, bietet Governance in SharePoint Server 2010 bzw. der SharePoint Collaboration Governance Plan.

Außerdem sollten eher aus technischer Sicht die unter “Gesamtplanung und Architektur” und “Planung der Websitestruktur” genannten Ressourcen berücksichtigt werden, ggf. unter Begleitung eines IT-Beraters.

Parallel dazu ist es sinnvoll, das im Haus vorhandene Knowhow durch Umsetzung einer Testumgebung auszubauen und ggf. externes Knowhow hinzuzuziehen, auch um das interne SharePoint-Knowhow gezielt und zügig aufzubauen.

Hilfreiche Ressourcen/Links für den Einstieg in die Planung

Die folgenden Links bieten einen Einstieg in die oft etwas unübersichtlichen Informationsquellen zu Microsoft SharePoint, ersetzen aber auf keinen Fall die Zusammenarbeit mit einem kompetenten SharePoint-Beratungspartner. Gerade beim Umsetzen von internationalen/mehrsprachigen Sites gibt es eine ganze Reihe von Fallstricken zu beachten. weiter lesen

Die SharePoint-Foundation ist recht leistungsfähig, wie bereits in einigen unserer Artikel dargestellt. Es gibt jedoch auch einige Fallstricke, und der von Microsoft selbst zur Verfügung gestellte Vergleich der unterschiedlichen SharePoint-Versionen ist nicht immer aufschlussreich.

Welche Web-Parts von welcher SharePoint-Version (SharePoint-Foundation, SharePoint Server 2010 Standard, SharePoint Server 2010 Enterprise) zur Verfügung gestellt werden, beschreibt ausführlich der Artikel von Ari Bakker unter http://www.sharepointconfig.com/2010/06/sharepoint-2010-web-parts-by-license-type/

Wie leicht zu erkennen ist, sind die meisten interessanten Webparts den lizenzierungspflichtigen Versionen von SharePoint vorbehalten. In aller Regel gibt es auch für die SharePoint Foundation einen Workaround oder alternative Webparts, die käuflich erworben oder kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können, es verbleibt aber in jeden Fall eine Zusatzaufwand. Häufig wird dieser jedoch kompensiert durch die eingesparten Lizenzkosten.