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Microsoft hat ein neues Produkt: Office 365! Oder ist es eher ein Service? Oder ein Cloud-Angebot? Der erste Eindruck: Es ist alles zusammen, eine eierlegende Wollmilchsau für “Wir arbeiten zusammen, immer und überall”. Office 365 ersetzt die bisherigen Microsoft Cloud Services (BPOS – Business Productivity Online Standard Suite) und verbindet die Office-Standardsoftware für den Desktop mit den Office-Web-Apps, Microsoft SharePoint, Exchange und Lync, dem Nachfolger des Office Communication Servers.

Desktop und Wolke vereint

Mit dem neuen Produkt/Service/Cloud-Angebot will Microsoft “die Spielregeln ändern”, wie Unternehmen und Mitarbeiter zusammen arbeiten. Es zeigt auf jeden Fall Microsofts Commitment zur Cloud, und das kombinierte Angebot aus Office/Desktop plus Web-Service soll endlich den Durchbruch beim Cloud-Computing bringen. Einmal mehr nutzt Microsoft so seinen Platzhirschen Office, um sich gegen den Wettbewerb zu positionieren. Chris Capossela, Senior Vice President der Microsoft Office Division, formuliert es so:

When it comes to the cloud, we are all in, and we are bringing our very best with us – the very best applications and the very best partners

Beim Cloud-Computing setzen wir alles auf eine Karte, und dazu gehört auch das Beste, was wir haben – die besten Anwendungen und die besten Partner.

Für alle verfügbar wird Office 365 allerdings erst im kommenden Jahr, ein Beta-Programm startet aber unter anderem in Deutschland schon ab dem 19. Oktober.

Wir hoffen, dass mit dem neuen Produkt/Service auch die Lizenzierungs-/Mietoptionen einfacher, transparenter und gerade für mittelständische Unternehmen auch günstiger werden, und sind auf die nächsten Schritte gespannt.

Weitere Infos hier:

Und eine Vorschau, wie das Ganze aussieht (in englisch) hier: http://office365.microsoft.com/en-US/online-services.aspx

Schon bisher konnte SharePoint ohne Lizenzkosten (mit den Windows SharePoint Services) betrieben werden. Für die neue SharePoint Foundation 2010 gilt dies ebenfalls, aber es gibt Einiges zu beachten. Mit etwas Verständnis können Sie sogar sehr skalierbare SharePoint-Lösungen mit der SharePoint Foundation lizenzkostenfrei umsetzen!

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[Update] Die ursprüngliche Unterstützung von Windows Server 2003 – 64-Bit für SharePoint 2010 / SharePoint Foundation gibt es nicht mehr, d.h. Windows Server 2008 – 64-Bit ist zwingende Voraussetzung. Mehr dazu im Artikel

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Wir haben unseren informativen Artikel zur Nutzung von SharePoint 2010 ohne zusätzliche Lizenzkosten jetzt auch als PDF-Fachartikel zum Download zur Verfügung gestellt. Sie finden in in unserem Bereich  Fachartikel und Downloads.

Hier auch der direkte Link: SharePoint Foundation – Lizenzbestimmungen und Skalierbarkeit

- oder – wie erkläre ich SharePoint jemanden, der noch nie etwas davon gehört hat. Eine gute erste Einführung für Nicht-Techniker:

Bei größeren Rollouts von SharePoint sollten zunächst rein aus organisatorischer Sicht die Anforderungen mit den nutzenden Abteilungen erfasst und strukturiert werden. Hierfür eigenen sich (ggf. extern moderierte) Interviews oder interne Workshops Erst damit sollte ein Rollout für den Echtbetrieb geplant werden. Einen guten Einstieg, wenn auch etwas überfrachtet, bietet Governance in SharePoint Server 2010 bzw. der SharePoint Collaboration Governance Plan.

Außerdem sollten eher aus technischer Sicht die unter “Gesamtplanung und Architektur” und “Planung der Websitestruktur” genannten Ressourcen berücksichtigt werden, ggf. unter Begleitung eines IT-Beraters.

Parallel dazu ist es sinnvoll, das im Haus vorhandene Knowhow durch Umsetzung einer Testumgebung auszubauen und ggf. externes Knowhow hinzuzuziehen, auch um das interne SharePoint-Knowhow gezielt und zügig aufzubauen.

Hilfreiche Ressourcen/Links für den Einstieg in die Planung

Die folgenden Links bieten einen Einstieg in die oft etwas unübersichtlichen Informationsquellen zu Microsoft SharePoint, ersetzen aber auf keinen Fall die Zusammenarbeit mit einem kompetenten SharePoint-Beratungspartner. Gerade beim Umsetzen von internationalen/mehrsprachigen Sites gibt es eine ganze Reihe von Fallstricken zu beachten. weiter lesen

Beim Anlegen von persönlichen Websites in SharePoint 2010, den so genannten Mysites (siehe http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee624362.aspx) wurden wir beim Hinzufügen der authentifizierten Benutzer zur Leseberechtigungsebene mit dem Fehler konfrontiert:

Fehler in den Forderungsanbietern, die aus dieser Websitesammlung konfiguriert wurden

Existierende Benutzer wurden nicht erkannt und konnten auch nicht über die Suchfunktion ermittelt werden.

Das Problem haben wir schließlich sehr einfach durch das Hinzufügen einer alternativen Zugriffsordnung für die interne Schreibweise des URLs zur Zentraladministration gelöst.

Zentraladministration -> Anwendungsverwaltung -> Webanwendungen -> Alternative Zugriffsordnungen konfigurieren.
Dort einfach als alternative Zugriffsordnung den URL eintragen, der auch zum internen Aufrufen der Zentraladministration verwendet wird.

Anschließend funktioniert die Namensauflösung wieder: