Locatech IT Solutions GmbH

Konzepte und Lösungen für das Enterprise 2.0

Durchsuche Beiträge in SharePoint

Endlich geschafft, die neue Version 2.0 unseres Ticketsystems/Service Desks für Microsoft SharePoint ist aus der Qualitätssicherung heraus und an unsere Bestandskunden ausgeliefert worden. In der neuen Version hat sich eine Menge getan. Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben, handelt es sich bei LTRS um eine Lösung, die sämtliche Prozesse und Arbeitsschritte zum Bearbeiten von Tickets oder Serviceanfragen ITIL-konform abdeckt und die gleichzeitig vollständig in Microsoft SharePoint integriert ist. Durch die SharePoint-Integration ist LTRS vielfältig, komfortabel und einfach an die Bedürfnisse Ihrer Organisation anpassbar. Bereits im Standard sind aber nach der Installation nahezu alle typischen Support-Vorfälle abgedeckt.

Bearbeiten von Anfragen/Tickets im Servicedesk

Bearbeiten von Anfragen/Tickets im Servicedesk

Was ist neu? – ITIL Problem Management

Wie beispielsweise hier definiert deckt LTRS nun alle Aspekte des ITIL Problem Managements umfassend ab über die Problem-Identifikation, Kategorisierung, Priorisierung, Diagnose, Lösung, Überwachung, Abschluss, Auswertung, Review und Reporting. Neu gegenüber der Vorversion sind u.a. folgende Funktionen:

Automatische Zuordnung/Klassifizierung von Tickets/Anfragen per Regel-Management

Das in LTRS implementierte Regel-Management ermöglicht die Automatisierung bestimmter Workflows und das Zuteilen von Queues durch Regeln, die beim Anlegen oder Bearbeiten von Tickets angewendet werden. Abhängig vom Absender/Ticketersteller, vom Titel oder von der Beschreibung eines Tickets können Bearbeiter oder Supportteam, Priorität, Kategorie oder ein frei wählbares Tag für ein Ticket automatisch gesetzt werden. Auch können Sie definieren, ob der automatische E-Mailversand für bestimmte Ticketersteller deaktiviert werden soll oder bestimmte E-Mail-Footer beim E-Mail-Eingang entfernt werden sollen.

Anwendungsbeispiele:

  • Eingehende E-Mails von einem Computersystem oder einer Drittsoftware wie SAP können anhand Ihres E-Mail-Betreffs automatisch einem Bearbeiter oder einem Supportteam zugeordnet werden.
  • Tickets/Anfragen bestimmter Personen können automatisiert mit einer höhen Priorität versehen werden

Zuordnung von Kontaktinformationen, Inventarinformationen oder hinterlegten Service Level Agreements mit der SharePoint-Stammdatenverwaltung

LTRS unterstützt die automatische Ergänzung von Tickets mit Informationen zum Ersteller eines Tickets. So können zum Beispiel Tickets von bestimmten Personen oder mit bestimmten Mailadressen (z.B. alle Mails mit der Endung @firma.com) automatisch um Informationen wie Firmenname, Telefonnummer, Art des Service Level Agreements oder auch zur im Einsatz befindlichen Hardware/Software automatisch ergänzt werden.

Die hierzu benötigten Stammdaten werden in einer beliebigen erweiterbaren Stammdatenliste auf der LTRS-Webseite erfasst. Dies kann zum Beispiel eine Standard-Kontaktliste sein, die automatisch mit Ihren Outlook-Kontakten synchronisiert wird.

Grafische Auswertungen

Durch die SharePoint-Integration konnten bereits in der Vorversion beliebige Auswertungen mit SharePoint-Bordmitteln z.B. über konfigurierbare Ansichten oder Excel-Auswertungen erzeugt werden. Neu ist die nun möglicher Darstellung der LTRS-Auswertungen in grafischer Form. Eine grafische Darstellung verschiedener Auswertungen (z.B. nach Kategorie, Ticketersteller, betroffenen Firmen und Priorität) könnte folgendermaßen aussehen:

Grafische Auswertungen mit LTRS Ticketsystem/Servicedesk

Grafische Auswertungen mit LTRS Ticketsystem/Servicedesk

Verknüpfen von Tickets

Wird in einem Ticket ein Problem geschildert, das so oder ähnlich in einem anderen Ticket bereits beschrieben wurde, können Sie dem neuen Ticket das bereits vorhandene Ticket zuordnen. Hierzu stehen Ihnen komfortable Recherchemöglichkeiten zur Verfügung, Sie können zum Beispiel nach beliebigen Stichworten suchen, verwandte Tickets identifizieren und einander zuordnen. Wird ein Ticket gelöst, so können unmittelbar die zugeordneten Tickets identifiziert werden.

Universelles Formular zum schnellen Erstellen eines Tickets/einer Anfrage

Als Alternative zum SharePoint-Formular und zur E-Mail steht Ihnen nun ein Ticket-WebPart zur Verfügung, dass Sie universell auf einer beliebigen SharePoint-Seite Benutzern zur Verfügung stellen können. Die im Formular angezeigten Felder sind konfigurierbar, so dass Sie zum Beispiel auf einer zentralen Intranet-Seite ein Formular zum schnellen Übermitteln einer Anfrage an den Support einbinden können.

LTRS-Schnellformular

LTRS-Schnellformular

LTRS kennenlernen

Dies sind nur einige der neuen Funktionen und vielen kleinen Verbesserungen im Detail. Die neue Version bietet darüber hinaus eine Druckansicht, erweiterte Formulare, erweiterte E-Mail-Funktionalität und vieles mehr. Gerne stellen wir Ihnen LTRS in einem Webcast vor und stellen Ihnen eine 30-Tage-Testversion für Ihre Systemumgebung zur Verfügung.

Ein Anruf (Tel: +49 231 9159650) oder eine E-Mail an sales@locatech.com genügt. Wir freuen uns auf das Gespräch.

Das Team der Locatech IT Solutions

Endlich sind wir nach einem sehr betriebsamen Sommer in der Lage, unser seit April verfügbares Produkt LTRS für SharePoint vorzustellen. Mit LTRS steht Ihnen ein umfassendes Service Desk / Ticketsystem auf der Basis von Microsoft SharePoint 2010 (oder auch SharePoint Foundation) zur Verfügung.

LTRS erweitert die SharePoint-Funktionen zu einem Bearbeitungssystem für Mitarbeiter der IT-Abteilung oder eines IT-Dienstleisters, um Anfragen, Problemfälle oder IT—Aufgaben mit vollständiger E-Mail-Unterstützung für Anwender und Bearbeiter zu organisieren und abzuarbeiten. Den einzelnen Problemfällen oder Anfragen werden hierbei Tickets zugewiesen, um eine einfache, weitestgehend automatisierte und strukturierte Bearbeitung und Lösung der Probleme zu ermöglichen.

Darüber hinaus unterstützt LTRS den Aufbau einer Wissensdatenbank oder KnowledgeBase und ist vielfältig an eigene Anforderungen anpassbar und erweiterbar. Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Hauptfunktionen von LTRS.

LTRS-Ticketsystem als SharePoint-Portallösung

E-Mail-Unterstützung

LTRS bietet eine weit reichende E-Mail-Unterstützung. Benutzer stellen Anfragen an eine konfigurierbare E-Mail-Adresse und werden automatisch informiert, wenn sich der Bearbeitungsstatus ihrer Anfrage ändert oder wenn ein Supportmitarbeiter ergänzende Informationen oder Rückfragen zur Serviceanfrage einstellt.

E-Mail-Vorlagen

Der Umfang der E-Mail-Benachrichtigungen kann über zentrale Einstellungen konfiguriert oder geändert werden. Auch kann der Bearbeiter eines Tickets fallweise entscheiden, ob eine Information zu einem Ticket an den Benutzer gesendet wird oder nicht.

Für das Ticketsystem wird eine zentrale E-Mail-Adresse hinterlegt, an die Anfragen per E-Mail geschickt werden können. Um ein Ticket zu eröffnen, senden Sie einfach eine E-Mail an die zentrale Support-E-Mail-Adresse, und machen die nötigen Angaben im Betreff und in der E-Mail selbst. Ggf. aussagekräftige Dokumente oder Screenshots können Sie als Anlage dieser E-Mail anfügen.

Der Ticketbearbeiter erhält beim Öffnen des Tickets einen vollständigen Überblick über den gesamten Vorgang und kann jederzeit nachvollziehen, wann welche Information mit welchem Inhalt versendet wurde.

In jedem Fall wird die gesamte Kommunikation zum Ticket zentral im SharePoint-Portal hinterlegt und steht so auch im Rahmen der (berechtigungsgesteuerten) Volltextsuche zur Verfügung. In Kombination mit einem Wiki-System und einer zentralen Ablage von Anleitungen und FAQs entsteht eine KnowledgeBase, die – abgestuft durch Berechtigungen – für den IT-Support und auch für die Benutzer bereitgestellt werden kann.

Weitere, auch auf beliebige andere Felder, reagierende E-Mail-Benachrichtigungen können mit unserem Benachrichtigungs-WebPart frei konfiguriert werden. Diese Konfiguration ist auch für von Ihnen selbst hinzugefügte Informationsfelder möglich.

Statusverwaltung und vorkonfigurierte Workflows

LTRS bietet eine Reihe von funktionssteuernden Status, die – konfigurierbar – Aktionen auslösen und so den Kommunikationsprozess um die Ticketbearbeitung wirksam ergänzen bzw. automatisieren. Die Benennung der Statusfelder ist variabel einstellbar, und auch weitere Status für spezifische Anforderungen/Auswertungen können beliebig ergänzt werden. Die Aktionen können über eine zentrale Konfigurationsseite einzeln konfiguriert werden.

Tickets erhalten nach dem Anlegen zunächst einen unbearbeiteten Status „Ausstehend“, der bei der Bearbeitung des Tickets in einen Bearbeitungsstatus und nach dem Abschließen eines Tickets in einen erledigten Status wechselt. Darüber hinaus werden verschiedene Zwischenstatus unterstützt. In den Feldern auf dieser Registerkarte tragen Sie ein, welcher Text für die unterschiedlichen Status in Formularen und in der E-Mail-Kommunikation verwendet werden soll.

Formulare

Formular zum Anlegen eines neuen Tickets

Das Anlegen eines Tickets ist sowohl per E-Mail als auch formularbasiert möglich. Je nach Konfiguration Ihres Systems kann der Link zum Aufrufen des Erstellungsformulars anders bezeichnet sein. Auch können Sie die im Formular verwendeten Bezeichnungen frei wählen und konfigurieren.

Sie öffnen ein Formular zum Anlegen eines neuen Tickets direkt aus der zentralen Ticketverwaltung oder von einer konfigurierten Stelle innerhalb Ihrer SharePoint-Umgebung.

Dateien oder Screenshots können Sie als Anlage hinzufügen. Beschreibende Texte können Sie beliebig mit dem integrierten Editor formatieren.

 

Auswertungen und Übersichten

Einfach zu definierende Auswertungen

LTRS erlaubt die Einrichtung beliebiger Auswertungen und Übersichten, ähnlich den Möglichkeiten, die Sie beispielsweise in Microsoft Excel besitzen. So können Sie benutzerbezogene oder allgemeine Auswertungen einrichten und diese nach Ihren Wünschen filtern, sortieren oder gruppieren. Auch die Auswertung nach von Ihnen eingerichteten, zusätzlichen Feldern ist problemlos möglich.

 

Ticketverwaltung

Sie nehmen die Verwaltungseinstellungen für das Ticketsystem über die Webseitenverwaltung von SharePoint vor. Das Ticketsystem verfügt über eine eigene Verwaltungsseite, alle übrigen Einstellungen werden mit SharePoint-Standardfunktionen vorgenommen.

Über einen konfigurierbaren Nummernkreis erfolgt die Vergabe einer eindeutigen Ticketnummer. Diese dient im weiteren Verlauf der Ticketbearbeitung in der teilweise automatisierten E-Mail-Kommunikation als Referenz-ID.

Berechtigungen und Benutzerverwaltung

Zunächst müssen Sie entscheiden, welche Benutzergruppen Ticketformulare bearbeiten oder Auswertungen anzeigen dürfen. Mit diesen Informationen richten Sie dann die Berechtigungen und Benutzergruppen in Microsoft SharePoint ein. LTRS ist vollständig in die Berechtigungsverwaltung von Microsoft SharePoint integriert. Dies beinhaltet auch die Suchfunktion, so dass nur dafür berechtigte Benutzer Suchergebnisse aus dem LTRS erhalten.

Technologie und Architektur

LTRS ist eine vollständig in Microsoft SharePoint integrierte Lösung und nutzt bzw. erweitert Listen, Formulare und die E-Mail-Funktionalität von SharePoint. Entsprechend werden alle von SharePoint angebotenen Funktionsmerkmale wie Browser-Zugang, Sicherheits- und Berechtigungsmechanismen, Suchfunktionen, Workflows sowie Ansichten und Auswertungen unterstützt.

Systemvoraussetzungen

LTRS erfordert SharePoint Server 2010 oder die kostenlose SharePoint Foundation mit der dafür wiederum erforderlichen Windows Server-Umgebung. Grundsätzlich lässt sich LTRS auch in einer virtualisierten Umgebung problemlos betreiben. Darüber hinaus muss die E-Mail-Funktion von Microsoft SharePoint eingerichtet werden, so dass SharePoint E-Mails versenden und empfangen kann.

LTRS wird als SharePoint Solution durch uns initial installiert und mit Ihnen gemeinsam konfiguriert. Weitergehende Anpassungen im Anschluss können vom Kunden selbst, von uns oder von einem unserer Partner durchgeführt werden.

Lizenzierung und Kosten

LTRS wird in Abhängigkeit von der Anzahl der Ticketbearbeiter lizenziert und in einer Start-Edition (bis 3 Bearbeiter), Business-Edition (bis 10 Bearbeiter) und Enterprise-Edition (Anzahl Bearbeiter unbegrenzt) angeboten. Zur Unterstützung einer frei konfigurierbaren E-Mail-Benachrichtigung auch auf kundenindividuelle Felder ist ggf. die Lizenzierung unseres Benachrichtigungs-WebParts erforderlich.

Je nach gewünschtem Customizing fallen Kosten für Anforderungs-Workshop, Customizing, Installation und ggf. Training an.

Der nächste Schritt

Bitte vereinbaren Sie einen Webcast oder einen Vor-Ort-Termin mit uns, um LTRS kennen zu lernen. Zu Evaluierungszwecken ist auch eine Testinstallation auf Ihrer SharePoint-Plattform möglich.  Je nach Einsatzszenario in Ihrer Organisation erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Schreiben Sie uns einfach an sales@locatech.com, oder noch besser, rufen Sie uns an: +49 231 9159650

Ihr LTRS-Team

Mit Office 365 bietet Microsoft seinen Kunden ein – im Vergleich zum bisherigen Lizenz-Dschungel – sehr einfaches Mietmodell (pro Benutzer und Monat) an, mit dem nahezu alle Office-Funktionen sowohl auf dem Desktop als auch über eine von Microsoft gehostete Cloud-Plattform genutzt werden kann. Dabei richtet sich Microsoft Office 365 sowohl an kleine und mittelständische Unternehmen als auch an Konzerne und große Organisationen.

Office 365 bietet im Wesentlichen

  • den Zugang zu E-Mail, Dokumenten, zentralen Kontakten und Kalenderfunktionen nahezu unabhängig vom Endgerät (PC, Handy, Tablet…
  • den einfachen, geschützten Informationsaustausch für die Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern, Kunden und Partnern
  • Microsoft Office für den Desktop in Kombination mit den Web-Anwendungen
  • je nach Plan (s.u.) einen einfachen Community-Support oder einen umfassenden IT-Support rund um die Uhr
  • Rechenzentrumsbetrieb mit 99.9% Verfügbarkeit, geografisch verteilte Redundanz von Rechenzentren und anderen Schutzfunktionen
  • Funktionen für Unternehmensportale, Extranets, Websites, Instant Messaging, Video- und Webkonferenzen

Die Kosten hängen hierbei pauschal nur von der Anzahl der Benutzer ab und werden monatlich berechnet. In Office 365 sind folgende Produkte enthalten

  • Microsoft Office Professional Plus + Office Web Apps integriert
  • Exchange Online
  • SharePoint Online
  • Lync Online

Einsatzszenario 1: Office 365 für kleine Unternehmen/Organisationen (bis maximal 50 Benutzer)

Organisationen/Unternehmen mit maximal 50 Benutzern und sehr eingeschränkter eigener IT-Infrastruktur zahlen €5.25 pro Benutzer und Monat.

Dafür erhalten Sie:

  • Office Web Apps
  • Exchange Online für E-Mail, mobile Zugriff, Kalender, Kontakte , Anti-Virus, Anti-Spam
  • SharePoint Online für Teamsites, Access-Datenbankservices und einfache öffentliche Websites
  • Lync Online für Instant Messaging und Online-Meetings
  • Support nur über moderierte Internet-Foren

Einsatzszenario 2: Office 365 für größere Unternehmen und Organisationen

Hier gibt es eine Reihe von „Plänen“ für verschiedene Einsatzszenarien. Allen gemeinsam ist eine Hochverfügbarkeitsgarantie von 99,9 % für die IT-Infrastruktur sowie IT-Support via Telefon/Web/E-Mail, vernünftig große Mailboxen (25 GB), Active Directory-Nutzung, die jeweils aktuellste Version von Office Professional Plus in Kombination mit den Office Web Apps, Anti-Virus- und Anti-Spam-Schutz, Instant Messaging, Online-Meetings, Videokonferenzen, SharePoint-Teamsites.

Organisationen oder Unternehmen, die bisher nicht die Online-Services von Microsoft genutzt haben und die Office Professional Plus als Desktop-Software mit allen verfügbaren Funktionen von Exchange, SharePoint und Lync Online kombinieren, zahlen €22.75 pro Benutzer und Monat.

Kostenloser Test: Lassen Sie sich schnell und unkompliziert für einen kostenlosen Test von Office365 freischalten.

Weitere Informationen zu Office365 finden Sie hier.

Fazit

Das wird spannend. Wirft Microsoft doch wirkliche Pfunde in die Waagschale, um beim Cloud-Computing seine Claims abzustecken und insbesondere den Google Apps den Wind aus den Segeln zu nehmen. Durch die Kombination von Office Software für den Desktop und neuen Cloud-Diensten versucht Microsoft, seinen Umsatzbringer “Office” auch als Hosting-Lösung zum Geldesel zu machen. Und für diejenigen Unternehmen, die noch nicht ihre gesamte IT-Infrastruktur in die Cloud verlagern möchten (und das sind derzeit die Meisten) steht mit der Kombination aus Office/Desktop und Office/Web die perfekte Cloud-Einstiegsdroge zur Verfügung.

Nachdem wir als Online Services-Partner von Microsoft Zugang zur Beta von Office 365 erhalten haben, konnten wir einen ersten Blick auf die Möglichkeiten bieten. Die ersten Schritte waren erstaunlich einfach.

Anstelle der aus Microsoft SharePoint 2010 bekannten Zentraladministration erhalten Kunden eine zentrale Verwaltungsseite, mit der sich alle wesentlichen Einstellungsarbeiten schnell und übersichtlich erledigen lassen.

Zentrale Verwaltungsseite von Office365

Zentrale Verwaltungsseite von Office365

Von Hause aus mitgeliefert wird auch eine öffentlich erreichbare Startseite, die kleinere Unternehmen beispielsweise als Firmen-Homepage nutzen können oder die als zentrale Einstiegsseite für die Online-Funktionen benutzt werden kann.

Die Unternehmens-Startseite

Office365-Unternehmens-Startseite

Office365-Unternehmens-Startseite

Erste Schritte

Die einzelnen Online-Produkte Outlook, Lync (noch nicht in der deutschen Beta verfügbar) und SharePoint-Teamsites werden in wenigen Schritten per Assistent konfiguriert.

Office365-Konfiguration

Office365-Konfiguration

Die „Massenhinzufügung“ von Benutzern

Früher sagte man „Stapelverarbeitung“, heute macht Microsoft daraus die „Massenhinzufügung“. Statt Benutzer einzeln per Assistent hinzuzufügen, können Sie eine Tabelle oder CSV-Datei mit den Benutzerdaten importieren, hilfreich bei größeren Installationen.

Mehrere Benutzer gleichzeitig anlegen

Mehrere Benutzer gleichzeitig anlegen

Benutzer anlegen

Zum Anlegen einzelner Benutzer verwenden Sie einen einfachen und schnell ausgefüllten Assistenten, über den Sie auch Zusatzinformationen wie Abteilung oder Position im Unternehmen angeben können.

Office365 - Benutzer einzeln anlegen

Office365 – Benutzer einzeln anlegen

Benutzerrechte festlegen

Benutzerrechte festlegen

Hierbei wird unterschieden zwischen „einfachen“ Benutzern und Administratoren, und Sie wählen für jeden Benutzer einen Standort (= Land) sowie die für den Benutzer verfügbaren Lizenzen (Lync, SharePoint & Exchange/Outlook) aus. Wie auch bei anderen Webapplikationen üblich können die Benutzer oder auch der Administrator selbst anschließend per Email benachrichtigt werden.

Lizenzen zuweisen

Lizenzen zuweisen

Benachrichtigung per Email

Benachrichtigung per Email

Domänenverwaltung

Zunächst erhalten die Kunden eine voreingestellte Domäne zugeteilt, in unserem Fall unter http://locatech.onmicrosoft.com. Tatsächlich gehostet werden diese Seiten auf Servern von Microsoft in einem Rechenzentrum in Amsterdam und einem Backup-Rechenzentrum in Dublin (für deutsche/europäische Kunden).

Im Anschluss können Sie jede beliebige, Ihnen zugeordnete Domäne hinzufügen, unter der Ihre Microsoft-Onlinedienste erreichbar sein sollen. Auch dies passiert überraschend einfach mit einem gut konstruierten Assistenten

Domänenverwaltung

Domänenverwaltung

Domäne registrieren per Assistent

Domäne registrieren per Assistent

Lync und Office einrichten

Auch für das Einrichten von Lync für Instant Messaging oder Videomeetings und das Einrichten von Office-Anwendungen erfolgt per Assistent.

Lync und Office einrichten

Lync und Office einrichten

Das dann heruntergeladene Office365DesktopSetup sorgt dafür, dass der Zugriff aus dem lokalen Office-Paket und aus Outlook heraus unproblematisch erfolgen kann.

Office365DesktopSetup

Office365DesktopSetup

Anschließend melden Sie sich mit der zugeteilten ID an. In der Regel müssen einmalig noch Updates installiert werden (Outlook muss dazu geschlossen sein).

Desktopanwendungen konfigurieren und Updates installieren

Desktopanwendungen konfigurieren und Updates installieren

Nach Zustimmen zum Servicevertrag wird der Microsoft Office 365-Anmeldeassistent heruntergeladen und installiert.

Problem durch Updates

Nach der ersten Installation bei uns gab es zunächst eine Fehlermeldung, die nach einem erneuten Rechnerstart jedoch behoben war und mit einem noch nicht vollständig installierten Updatepaket zu tun hatte.

Update-Problem

Update-Problem

Nach dem Durchlaufen des Assistenten muss Outlook manuell konfiguriert werden, wie folgt:

Einrichten von E-Mails in Outlook 2010

Gilt für: Office 365 Beta for small businesses, Office 365 Beta for enterprises, Microsoft Friends and Family, Microsoft Exchange, Live@edu

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2010-09-22

Outlook 2010 kann automatisch eingerichtet werden, um nur mithilfe Ihrer E-Mail-Adresse und Ihres Kennworts auf Ihr Konto zugreifen zu können.

Wie richte ich Outlook 2010 ein?

  1. Öffnen Sie Outlook 2010. Wird der Start-Assistent von Microsoft Outlook 2010 automatisch angezeigt, klicken Sie auf der ersten Seite des Assistenten auf Weiter. Klicken Sie dann auf der Seite E-Mail-Kontendes Assistenten erneut auf Weiter, um ein E-Mail-Konto einzurichten.
    Sollte der Start-Assistent von Microsoft Outlook 2010 nicht angezeigt werden, klicken Sie auf der Outlook 2010-Symbolleiste auf die Registerkarte Datei. Klicken Sie dann direkt über der Schaltfläche Kontoeinstellungen auf Konto hinzufügen.
  2. Auf der Seite Konto automatisch einrichten werden die Einstellungen Ihr Name und E-Mail-Adresse ggf. automatisch von Outlook ausgefüllt. Als Grundlage hierfür dienen die Daten, mit denen Sie sich am Computer angemeldet haben. Sind die ausgefüllten Einstellungen korrekt, klicken Sie auf Weiter, um die Kontoeinrichtung von Outlook abzuschließen.
    Wurden die Einstellungen auf der Seite Konto automatisch einrichten nicht ausgefüllt, oder sind die Einstellungen nicht korrekt, haben Sie folgende Möglichkeiten:
  • Wurden die Einstellungen auf der Seite Konto automatisch einrichten nicht automatisch ausgefüllt, geben Sie die korrekten Einstellungen ein. Verwenden Sie dabei die Informationen, die Sie von der Person erhalten haben, von der das E-Mail-Konto verwaltet wird.
  • Ist der Name im Feld Ihr Name nicht korrekt, müssen unter Umständen die Optionen auf der Seite Konto automatisch einrichten zurückgesetzt werden, um den Namen bearbeiten zu können. Klicken Sie zum Zurücksetzen der Optionen auf die Optionsschaltfläche neben Servereinstellungen oder zusätzliche Servertypen manuell konfigurieren, und klicken Sie anschließend auf die Optionsschaltfläche neben E-Mail-Konto.
  1. Klicken Sie auf der Seite Konto automatisch einrichten des Assistenten auf Weiter. Daraufhin wird von Outlook online nach Ihren E-Mail-Servereinstellungen gesucht. Während der Suche werden Sie aufgefordert, Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort einzugeben. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre vollständige E-Mail-Adresse als Benutzernamen eingeben (z. B. “tony@contoso.com”).
    Wenn das Konto von Outlook eingerichtet werden kann, wird der folgende Text angezeigt: “Das E-Mail-Konto wurde erfolgreich konfiguriert.” Klicken Sie auf Fertig stellen.
    Konnte das Konto von Outlook nicht eingerichtet werden, finden Sie weitere Informationen weiter unten in diesem Thema unter “Was muss ich sonst wissen?”.

Was muss ich sonst noch wissen?

  • Möglicherweise muss das E-Mail-Konto zunächst registriert werden, um eine Verbindung mit Outlook herstellen zu können. Beim ersten Anmelden bei Ihrem E-Mail-Konto mit Outlook-Webanwendung müssen Sie das Konto möglicherweise registrieren. Melden Sie sich beim Konto an, und melden Sie sich wieder ab. Versuchen Sie dann, mit Outlook eine Verbindung herzustellen. Weitere Informationen zur Vorgehensweise beim Anmelden bei Ihrem Konto mit Outlook-Webanwendung finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Ihrem Konto über einen Webbrowser. Falls bei der Anmeldung Probleme auftreten, können Sie die Informationen unter FAQs: Anmeldungs- und Kennwortprobleme lesen oder sich an die Person wenden, die Ihr E-Mail-Konto verwaltet.
  • Wenn von der automatischen Kontoeinrichtung keine Verbindung mit Ihrem Konto hergestellt werden kann, muss mindestens eine der folgenden Aktionen ausgeführt werden:

Warten Sie einige Minuten, und versuchen Sie es dann erneut.

Wenn Sie sofort eine Verbindung mit dem E-Mail-Konto herstellen müssen, verwenden Sie einen Webbrowser oder ein E-Mail-Programm mit POP- oder IMAP-Unterstützung, um mithilfe von Outlook-Webanwendung eine Verbindung mit dem Konto herzustellen. Informationen zum Herstellen einer Verbindung mithilfe eines Webbrowsers finden Sie unter Herstellen einer Verbindung mit Ihrem Konto über einen Webbrowser. Informationen zum Herstellen einer Verbindung mithilfe eines POP- oder IMAP-fähigen E-Mail-Programms finden Sie unter Zugreifen auf das Konto mit anderen IMAP- oder POP-E-Mail-Programmen.

Wenn Sie den Namen der Person kennen, die das Postfach verwaltet (wird manchmal als E-Mail-Administrator bezeichnet), informieren Sie sie über die Fehlermeldung, die Sie beim Versuch erhalten, eine Verbindung mit Outlook herzustellen.

Wo finde ich weitere Informationen?

Fazit

Soweit  die ersten Schritte. Im Anschluss stehen Ihnen die Email-Funktionen und verschiedene Vorlagen für SharePoint-Teamseiten zur Verfügung. Im Vergleich zu einer tatsächlichen Serverinstallation geht alles rasend schnell – in unserem Fall (mit Neustart) weniger als eine Stunde.

Die Ihnen anschließend zur Verfügung stehenden Funktionen und auch die Einschränkungen gegenüber den Server-Versionen von Microsoft Exchange und Microsoft SharePoint behandeln wir in einem weiteren Artikel. Auf jeden Fall aber eignen sich die Funktionen für einen großen Teil der Anforderungsszenarien, die wir bei SharePoint-Projekten vorfinden.

Für ein Probe-Abo von Office365 können Sie sich ganz einfach selbst über diesen Link registrieren. Weitere Informationen zu Office365 finden Sie hier.

Nach aktuellen Informationen soll die neue Cloud-Plattform Microsoft Office365 im 2. Quartal 2011 für Kunden verfügbar sein, wahrscheinlich ab Juni 2011. Lync, der Nachfolger des Office Communications Servers, soll aber erst ab Ende 2011 über die Cloud-Plattform zur Verfügung stehen. Ein offizielles Datum für die Bereitstellung gibt es noch nicht, aber zu mindestens für Microsoft ist es das wichtigste Produkt des Jahres. Mit der Cloud-Plattform stehen Kunden alle Funktionen zur Verfügung, um auch in verteilten Teams Dokumente gemeinsam zu bearbeiten oder ihre betrieblichen Informationsprozesse nahezu ohne Investitionen in eine eigene IT-Infrastruktur abzubilden. Selbst ein größerer Einarbeitungsaufwand entfällt, nutzen die Anwender doch nach wie vor ihre gewohnte Office-Umgebung oder die browserfähigen Office Web Apps.

Office365 stellt wie schon die derzeitigen Online Services BPOS (Business Productivity Online Suite) alle Produkte zur Verfügung, die für eine verteilte Zusammenarbeit im Netz (Intranet oder Internet) nötig sind, dann allerdings in der aktuellen Fassung (SharePoint 2010, Exchange 2010, Lync – der aktuelle Office Communications Server).

Mit verbesserten Kommunikationsfunktionen wie Blogs, Wikis, Chatfunktionen oder selbstverwalteten Profilen führt Office365 auch Elemente ein, die bereits fester Bestandteil sozialer Netzwerke wie Xing, Facebook oder Twitter sind und die als Enterprise 2.0 immer mehr Einzug in die Unternehmen halten. Hinzu  kommen die Office Web Apps  wie Word oder Excel sowie die Möglichkeit, auch die normal auf dem PC installierte Office-Umgebung im Paket auf Monatsbasis zu abonnieren.

Sobald feststeht, ab wann die Plattform für Kunden zur Verfügung steht, werden wir unmittelbar berichten, haben doch einige Kunden bereits Interesse signalisiert. Weitere Informationen zum Einstieg in das Cloud-Computing mit Office365 finden Sie hier: http://www.locatech-it.com/technologien-plattformen/sharepoint/office-365-fakten-preise-cloud-computing

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache. Als Microsoft-Partner für die Online Services unterstützen wir Sie bei Interesse gern, bitte kontaktieren Sie uns.