Locatech IT Solutions GmbH

Konzepte und Lösungen für das Enterprise 2.0

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Nach aktuellen Informationen soll die neue Cloud-Plattform Microsoft Office365 im 2. Quartal 2011 für Kunden verfügbar sein, wahrscheinlich ab Juni 2011. Lync, der Nachfolger des Office Communications Servers, soll aber erst ab Ende 2011 über die Cloud-Plattform zur Verfügung stehen. Ein offizielles Datum für die Bereitstellung gibt es noch nicht, aber zu mindestens für Microsoft ist es das wichtigste Produkt des Jahres. Mit der Cloud-Plattform stehen Kunden alle Funktionen zur Verfügung, um auch in verteilten Teams Dokumente gemeinsam zu bearbeiten oder ihre betrieblichen Informationsprozesse nahezu ohne Investitionen in eine eigene IT-Infrastruktur abzubilden. Selbst ein größerer Einarbeitungsaufwand entfällt, nutzen die Anwender doch nach wie vor ihre gewohnte Office-Umgebung oder die browserfähigen Office Web Apps.

Office365 stellt wie schon die derzeitigen Online Services BPOS (Business Productivity Online Suite) alle Produkte zur Verfügung, die für eine verteilte Zusammenarbeit im Netz (Intranet oder Internet) nötig sind, dann allerdings in der aktuellen Fassung (SharePoint 2010, Exchange 2010, Lync – der aktuelle Office Communications Server).

Mit verbesserten Kommunikationsfunktionen wie Blogs, Wikis, Chatfunktionen oder selbstverwalteten Profilen führt Office365 auch Elemente ein, die bereits fester Bestandteil sozialer Netzwerke wie Xing, Facebook oder Twitter sind und die als Enterprise 2.0 immer mehr Einzug in die Unternehmen halten. Hinzu  kommen die Office Web Apps  wie Word oder Excel sowie die Möglichkeit, auch die normal auf dem PC installierte Office-Umgebung im Paket auf Monatsbasis zu abonnieren.

Sobald feststeht, ab wann die Plattform für Kunden zur Verfügung steht, werden wir unmittelbar berichten, haben doch einige Kunden bereits Interesse signalisiert. Weitere Informationen zum Einstieg in das Cloud-Computing mit Office365 finden Sie hier: http://www.locatech-it.com/technologien-plattformen/sharepoint/office-365-fakten-preise-cloud-computing

Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache. Als Microsoft-Partner für die Online Services unterstützen wir Sie bei Interesse gern, bitte kontaktieren Sie uns.

Heute Abend gab es die angekündigte große Neuigkeit von Facebook, die die Art der Kommunikation zwischen Personen revolutionieren soll. Inzwischen nutzen bereits 350 Millionen Benutzer die Nachrichten-Funktionen von Facebook, und mehr als 4 Milliarden Nachrichten werden täglich zwischen „Freunden“ auf Facebook ausgetauscht. Mark Zuckerberg stellte Facebooks Sicht von einem “modernen” Messaging-System vor, mit folgenden Merkmalen:

  • Ein integriertes System  – umfasst nicht nur E-Mail, sondern auch  SMS oder Chat. Email ist eine Art der Kommunikation, aber eben nur eine unter allen anderen Arten der Kommunikation. (Telefonie/Voice over IP soll aber auf absehbare Zeit nicht integriert werden)
  • Informell – mehr eine Unterhaltung als ein offizieller Briefverkehr.
  • Unmittelbar – sofortige Benachrichtigung und direkte Kommunkation
  • Personenbezogen/persönlich – die Person steht im Vordergrund, nicht die einzelne Nachricht
  • Einfach zu bedienen
  • Kompakt – Weniger Funktionen als Email heute
  • Kurze Nachrichten

Beziehungsspeicher

Ein Highlight ist sicher die vollständige Historie der Unterhaltung, der gesamte erfolgte Nachrichtenaustausch bleibt erhalten, quasi als “Beziehungshistorie” oder die moderne Form des Schuhkartons, in dem alte Briefe aufbewahrt werden. Der Fokus liegt hierbei auf der Kommunikation zwischen 2 Personen oder innerhalb einer bestimmten Gruppe.

Wer sich seinen klassischen E-Mail-Posteingang ansieht, sieht eine Flut von Nachrichten, mal wichtig, mal unwichtig, mal mit Anhang, mal ohne. Die Einheit des Informationsaustausches ist die Nachricht. Mit dem Messaging-System von Facebook ändert sich diese Einheit in Person. Immer geht es um die gesamte Kommunikation, egal auf welchem Weg, zwischen Personen.  Hier fungiert im so genannten “sozialen Posteingang” (Social Inbox) das persönliche soziale Netzwerk des Benutzers als sinnvoller automatischer Filter. Im “sozialen Posteingang” – den man vielleicht mit “universeller personenbezogener Kommunikationsaustausch-Speicher” umschreiben könnte, landen als Voreinstellung nur Nachrichten von Freunden und deren Freunden. Ob dies dann auch “soziale Spam-Nachrichten” nach sich zieht, bleibt abzuwarten. Alle übrigen Nachrichten werden in einem Ordner “Messages” abgelegt und können dort von Zeit zu Zeit angesehen werden.

Jeder kann in Zukunft – optional – auch eine E-Mail-Adresse bei Facebook erhalten unter name@facebook.com. Die Mitarbeiter von Facebook geben ihre bisherigen Mailadressen ab und erhalten dafür mitarbeiter@fb.com.Der Rollout erfolgt stufenweise über Einladungen in den nächsten Monaten.

Microsoft Office Web Apps

Teil der neuen Messaging-Plattform werden auch die Microsoft Office Web Apps sein, ein weiterer Vorteil für Microsoft im Rahmen seiner Cloud-Strategie, insbesondere auch im Hinblick auf Office 365, dem neuen Cloud-Angebot von Microsoft.

Eine erste Analyse

Verlockender Gedanke, seine gesamte persönliche Kommunikation über Facebook abzuwickeln. Und durch die Integration von “klassischen” Email-Empfängern müssen andere Kontakte auch nicht sofort Facebook-Mitglied sein, eine entscheidende Hürde des bisher geschlossenen Messaging-Systems, deren Überwindung zum Erfolg von Facebook beitragen dürfte.

Die Kommunikation kennt kein “Vergessen”. Es mag vorteilhaft sein, eine komplette Historie des Austausches mit einer Person nachvollziehen zu können, aber es gibt keinen Mechanismus, einmal Gesagtes/Geschriebenes automatisch zu vernichten. Bei einem normalen Chat ist mit dem Ende der Unterhaltung auch der Inhalt der Unterhaltung abgeschlossen, was zu einem offenen Austausch beiträgt. Zwar ist es auch bei E-Mail grundsätzlich möglich, den Austausch viele Jahre nachzuvollziehen, wenn man Emails bewusst aufhebt, aber bei Facebook wird es deutlich einfacher, Äußerungen einer Person hervorzukramen. Man denke nur an im Eifer des Gefechts ausgetauschte Beleidigungen oder Anschuldigungen, die dann ggf. sogar später noch rechtlich verwertet werden könnten.

Ein bisschen erinnert das Facebook-Messaging an Google Wave – das sich bisher in keiner Weise durchsetzen konnte. Bei Facebook könnte es aber klappen – immerhin ist dort die kritische Masse an nötigen elektronisch vernetzten Personen schon vor dem Start erreicht.

Facebook auch für unternehmensinterne Kommunikation geeignet?

Eignet sich Facebook auch für die unternehmensinterne Kommunikation? Durch das bereits jetzt mögliche Einrichten geschützter Gruppen grundsätzlich schon. Bevor aber vertrauliche Unternehmenskommunikation in die “Facebook-Cloud” verlagert wird, müssen bei Facebook sicherlich noch eine Menge Hausaufgaben hinsichtlich Datenschutz gemacht werden. Wer möchte schon auf der rechten Seite seines Facebook-Posteingangs Werbung vom Mitbewerber lesen, wenn er gerade über ein Produkt diskutiert.

Die Entwicklung bleibt spannend. Aber der Erfolg wird mit dem Schutz der Privatsphäre und der ausgetauschten Daten stehen und fallen, eine Domäne, in der Facebook bisher nicht allzu positiv von sich Reden gemacht hat.

Microsoft hat ein neues Produkt: Office 365! Oder ist es eher ein Service? Oder ein Cloud-Angebot? Der erste Eindruck: Es ist alles zusammen, eine eierlegende Wollmilchsau für “Wir arbeiten zusammen, immer und überall”. Office 365 ersetzt die bisherigen Microsoft Cloud Services (BPOS – Business Productivity Online Standard Suite) und verbindet die Office-Standardsoftware für den Desktop mit den Office-Web-Apps, Microsoft SharePoint, Exchange und Lync, dem Nachfolger des Office Communication Servers.

Desktop und Wolke vereint

Mit dem neuen Produkt/Service/Cloud-Angebot will Microsoft “die Spielregeln ändern”, wie Unternehmen und Mitarbeiter zusammen arbeiten. Es zeigt auf jeden Fall Microsofts Commitment zur Cloud, und das kombinierte Angebot aus Office/Desktop plus Web-Service soll endlich den Durchbruch beim Cloud-Computing bringen. Einmal mehr nutzt Microsoft so seinen Platzhirschen Office, um sich gegen den Wettbewerb zu positionieren. Chris Capossela, Senior Vice President der Microsoft Office Division, formuliert es so:

When it comes to the cloud, we are all in, and we are bringing our very best with us – the very best applications and the very best partners

Beim Cloud-Computing setzen wir alles auf eine Karte, und dazu gehört auch das Beste, was wir haben – die besten Anwendungen und die besten Partner.

Für alle verfügbar wird Office 365 allerdings erst im kommenden Jahr, ein Beta-Programm startet aber unter anderem in Deutschland schon ab dem 19. Oktober.

Wir hoffen, dass mit dem neuen Produkt/Service auch die Lizenzierungs-/Mietoptionen einfacher, transparenter und gerade für mittelständische Unternehmen auch günstiger werden, und sind auf die nächsten Schritte gespannt.

Weitere Infos hier:

Und eine Vorschau, wie das Ganze aussieht (in englisch) hier: http://office365.microsoft.com/en-US/online-services.aspx

- oder – wie erkläre ich SharePoint jemanden, der noch nie etwas davon gehört hat. Eine gute erste Einführung für Nicht-Techniker:

Beim Anlegen von persönlichen Websites in SharePoint 2010, den so genannten Mysites (siehe http://technet.microsoft.com/en-us/library/ee624362.aspx) wurden wir beim Hinzufügen der authentifizierten Benutzer zur Leseberechtigungsebene mit dem Fehler konfrontiert:

Fehler in den Forderungsanbietern, die aus dieser Websitesammlung konfiguriert wurden

Existierende Benutzer wurden nicht erkannt und konnten auch nicht über die Suchfunktion ermittelt werden.

Das Problem haben wir schließlich sehr einfach durch das Hinzufügen einer alternativen Zugriffsordnung für die interne Schreibweise des URLs zur Zentraladministration gelöst.

Zentraladministration -> Anwendungsverwaltung -> Webanwendungen -> Alternative Zugriffsordnungen konfigurieren.
Dort einfach als alternative Zugriffsordnung den URL eintragen, der auch zum internen Aufrufen der Zentraladministration verwendet wird.

Anschließend funktioniert die Namensauflösung wieder: